FAQs

Liebe Imkerinnen und Imker,
auf dieser Seite haben wir häufig gestellte Fragen im Bezug auf unsere CFM-Honigschleudern und CFM-Honigrühr und -mischgeräte beantwortet. Sofern Sie weitere Fragen zu unseren Produkten haben zögern Sie nicht und rufen Sie uns einfach an unter der Nummer 09776 / 8115-0*

Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 17.00 Uhr und Freitag 8.00 bis 12.45 Uhr

(* zum Ortstarif, gilt für das deutsche Festnetz, Mobilfunkgebühren können ggf. abweichen)


 

Fragen zu CFM-Honigschleudern

Welche Honigschleuder kommt für mich in Frage?

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Informationen und hilfreiche Tipps zur Auswahl der für Ihre Bedürfnisse passenden Honigschleuder geben. Je nach Anzahl Ihrer Bienenstöcke und somit der Größer Ihrer Imkerei entsprechend haben wir unsere Empfehlungen verlinkt. Selbstverständlich beraten wir Sie gerne auch weiterhin persönlich am Telefon, per E-Mail, auf Ausstellungen und im Gespräch in unserem Hause. Eine Honigschleuder sollte vorallem zur Größe Ihrer Imkerei passen:

1 - 15 Bienenstöcke: Tangentialschleuder  |  Radialschleuder - Oberantrieb

15 - 50 Bienenstöcke: Radialschleuder - Oberantrieb  |  Selbstwendeschleuder - Oberantrieb

ab 50 Bienenstöcke: Radialschleuder - Unterantrieb  |  Selbstwendeschleuder - Unterantrieb oder Doppeltasche

Hobbyimkereien bis zu 10 Völkern
Mit unserem kleinen Schleuderset Nr. 5006000 sind Hobbyimkereien bestens ausgestattet. Alles, was man rund um das Honigschleudern benötigt, ist darin enthalten. Es umfasst ein Entdeckelungsgeschirr, eine Entdeckelungsgabel, ein Edelstahl-Doppelsieb, einen 25 kg-Abfüllbehälter sowie eine CFM-Honigschleuder für 4 Ganz- oder 8 Halbrahmen mit Freilaufantrieb.

Kleine Imkereien von 10 bis 50 Völkern
Diese lmkereigrößen sind im mitteleuropäischen Bereich besonders weit verbreitet. Sie bedürfen schon einer etwas leistungsfähigeren motorgetriebenen Honigschleuder. Wenn in diesen Imkereien mit halbhohen Honigaufsätzen gearbeitet wird, empfehlen wir besonders die kleineren Radialschleudern, z. B. unsere Nr. 5038020 für 20 Halb­rahmen. Bei Verwendung von Zander, DN, Kuntzsch- oder Langstrothmaß sollte eine leistungsfähige Selbstwende­schleuder in Betracht gezogen werden. Die Größe richtet sich dabei immer nach der Anzahl der Völker.
Tipp: Besser etwas großzügiger als geradeso ausreichend dimensionieren. Ein Engpass ergibt sich schnell!

Nebenerwerbsimkereien bis etwa 200 Völker
Als Honigschleudern findet man bei diesen lmkereigrößen entweder große Radialschleudern mit 36 bis 60 Waben oder, je nach Rähmchengröße, auch sehr leistungsfähige Selbstwendeschleudern mit 12 bis 16 Waben Fassung­svermögen. Im mittel- bis nordeuropäischen Raum ist die Selbstwendeschleuder wegen der hier verwendeten größeren Rahmenmaße und der höheren Honigviskosität (bedingt durch andere Honigsorten) häufiger im Einsatz. Im südeuropäischen Raum finden dagegen fast ausschließlich Radialschleudern Verwendung, da im Honigraum mit Halbrahmen gearbeitet wird. Wegen der höheren Außentemperaturen ist der Honig in diesen Regionen erheblich fließfähiger als in unseren Breitengraden.

Berufsimkereien ab 200 Völker
In solch großen Imkereien arbeiten in der Saison immer mehrere Personen, da sonst die Arbeitsspitzen nicht abzufangen sind. Neben halb- oder vollautomatischen Entdeckelungsmaschinen kommen hier auch häufig Schleuder­straßen zum Einsatz. Diese umfassen neben einer leistungsfähigen Entdeckelungsmaschine eine halbautomatische Zuführung zur Horizontalschleuder, welche mindestens 60 Waben aufnimmt.
Solche professionellen Schleuderanlagen gab es schon vor etwa 40 Jahren in den USA und in Südamerika. Durch die steigende Verwendung von Halbrahmen im Honigraum finden auch immer mehr Berufsimker Gefallen an einer Zeit ­und personalsparenden Schleuderanlage. Daneben haben aber auch immer noch die großen Selbstwendeschleudern ihre Berechtigung, vor allen Dingen dann, wenn hochviskose Honige (Heide, Melizitose etc.) geschleudert werden müssen. In dieser Größenordnung sind selbstverständlich alle Schleudern mit Programmautomatik ausgestattet.

Egal zu welcher Größenordnung Ihre Imkerei gehört - gerne sind wir Ihre Anlaufstelle in Sachen Imkereibedarf aller Art. Unsere CFM-Honigschleudern und Honigrührer sind tausendfach von Kunden aus aller Welt erprobt und die Qualität sowie die Beständigkeit der Produkte bestätigt.

Jede unserer CFM-Honigschleudern (oder CFM-Honigrührer etc.) durchläuft bei uns einen Produktionsweg, welcher sich noch heute durch den hohen Qualitätsstandard einer Handarbeit auszeichnet. Bevor sich eine Honigschleuder auf den Weg zu Ihnen macht, arbeiten unsere erfahrenen Mitarbeitern mit Sorgfalt an jedem der vielen Einzelteile. Angefangen vom Blechzuschnitt für den Kessel, über den Wabenkorb bis hin zum Anschluss der vollautomatischen Programmautomatik. Der letzte Schritt, bevor sich die Honigschleuder oder das Rührwerk auf den Weg zu Ihnen macht, ist die finale Funktionsprüfung.

Nur wenn das Gerät diese Prüfung einwandfrei durchläuft, erhalten alle unsere Honigschleudern oder Honigrührer sowie weiterer Imkereibedarf den wir fertigen (Edestahlbehälter etc.) unser Markenzeichen - das CFM-Sechseck.

Was zeichnet die CFM-Honigschleudern aus?

Bei allen Honigschleudern der Firma Carl Fritz Mellrichstadt (kurz CFM) handelt es sich um qualitativ hochwertige Produkte aus Edelstahl, die - bis auf die Antriebe - komplett in unserem Hause in Mellrichstadt hergestellt werden. Unsere Rohmaterialien beziehen wir ausschließlich von europäischen Qualitätsherstellern. Darüber hinaus tragen alle unsere motorbetriebenen Honigschleudern die CE-Kennzeichnung! Wir fertigen zehn verschiedene Grundtypen an und sind durch die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der Wabenkörbe in der Lage, die Honigschleudern den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden anzupassen.

Wie werden die Honigschleudern verarbeitet?

Alle Kesselnähte werden unter Argon WIG verschweißt. Die Böden werden rollnahtverschweißt. Wir wenden die beste Art der Verarbeitung an, die es für Edelstahl-Rostfrei überhaupt gibt.

Wabenkörbe Tangentialschleuder: Alle Teile bestehen aus Edelstahl-Rostfrei 1.4301. Seitliche Haltestützen, die nach oben hin breiter werden. Der Boden weist an jeder Seite zwei Ausstanzungen für die Trageohren auf. Er bietet Platz für je zwei Halb- oder einen Ganzrahmen. Das Wabenkorbgitter ist 1,2 - 1,5 mm stark. Die oberen Haltedrähte (0,6 mm stark) sind mit der Führungsronde verschweißt. Die seitlichen Haltedrähte sind 6 bzw. 7 mm stark. Der Korb ist ohne durchgehende Mittelachse gefertigt, somit ist das Wenden der Wabe im Korb möglich! Das lästige Herausheben der Wabe zum Wenden ist nicht notwendig. Die Antriebswelle (14 mm stark) ist oben und unten mit dem Korb verschweißt. Lagerung oben im Mitnehmerkopf des Antriebes, unten auf einer Stahlkugel.

Handantrieb: Gehäuse aus Aluguss, Schnecke aus Automatenstahl, in der Antriebswelle geführt. Schneckenrad aus Gussstahl, mit der Kurbelwelle verbunden. Übersetzung 1:3. Die Kurbelwelle ist nochmals in einer Stütze gelagert. Kurbel aus Aluguss, gekröpfte Form, damit nach Abnehmen beim Transport der Schleuder nichts über den Rand hinaus steht.

Funktion des Freilaufantriebes mit Rückdruckbremse: Unser Schneckengetriebe liefern wir mit Freilauf und Rückdruckbremse. Der Wabenkorb setzt sich durch Drehung der Kurbel nach rechts in Bewegung. Wenn die Kurbel nicht mehr betätigt wird, rotiert der Wabenkorb alleine weiter. Eine leichte Rückdruckbewegung der Kurbel nach links - ähnlich der Rücktrittbremse beim Fahrrad - bremst den Lauf des Korbes weich, aber dennoch schnell ab. Der Freilauf ist einfach und betriebssicher. Bitte hin und wieder ölen!

Auslauf: alle Hähne aus Edelstahl-Rostfrei 1.4301 gefertigt.

Schleuderkessel: Edelstahl-Rostfrei 1.4301, Materialstärke 0,6 - 1,5 mm, Kesselboden 0,8 - 2 mm stark

Bodenheizung: Unter alle Kesselböden kann auf Wunsch eine Bodenheizung eingebaut werden.

Deckel: aus glasklarem Acry verstärkt durch Edelstahlleiste mit Scharnier.

Verpackung: Oberantrieb Honigschleudern in doppelstarken Wellpappkartons mit zusätzlichem Innenschutz.  Füße extra verpackt. Schleudern mit Unterantrieb werden auf Holzpaletten verschickt.

 

 

Fragen zu CFM-Honigrühr und -mischgeräten

Welche Vorteile bieten die CFM-Honigrühr und -mischgeräte?

Die eingebauten Schneckenwendeln sorgen für eine schnelle Durchmischung und vor allen Dingen kann mit jeder Füllhöhe ohne Lufteinzug gerührt werden. Bei CFM-Honigrühr und -mischgeräten ab 100 kg Größe befindet sich zusätzlich zur Schnecke im Bodenbereich ein Rührrechenteil, welcher die Form des konischen Bodens hat. DUrch den Rechen wird der Honig im gesamten Bodenbereich erfasst und durch die darüber anschließende Schnecke in vertikaler Richtung durchmischt.

Was bringt eine zusätzliche Bodenheizung am Rührer?

Großer Vorteil ist die Zeitersparnis, wenn man mit dem Quetschhahn abfüllt. Sobald der Honig die richtige Konsistenz erreicht hat, stellt man das Thermostat der Bodenheizung auf 40° C und lässt den Rührer ca. 1 Stunde ohne Unterbrechung laufen. Der Honig wird dabei schonend erwärmt und fließt anschließend erheblich schneller in das Honigglas.

Kann ich die Rührintervalle zeitlich steuern?

Ja, über eine Zeitschaltuhr lässt sich eine gleichmäßige, wiederkehrende Durchmischung des Honigs einstellen und somit auch die Konsistenz des Honigs beeinflussen, beispielsweise die Erzeugung von geschmeidigem, cremigem Honig.

Wann sollte ich einen doppelwandigen Rührer verwenden?

Doppelwandige CFM-Honigrührer werden hauptsächlich zum Vermischen verschiedener Blütenhonigsorten verwendet. Um eine einheitliche Farbe und Konsistenz zu erreichen, werden zunächst die unterschiedlichen Sorten bei gleichmäßiger Temperatur von 25 - 30° C miteinander vermischt. Das Rührwerk sollte man dabei dreimal für jeweils 30 - 40 Minuten laufen lassen. Dazwischen benötigt der Honig eine mehrstündige Ruhephase, bevor dann die Heizung abgeschaltet wird. Der Honig hat jetzt eine einheitliche Struktur und Farbe. Mit Hilfe der Zeitschaltuhr führt man dann in vier Tageszyklen, pro Zyklus ca. 15 - 20 Minuten. Nach Erhalt der richtigen Konsistenz stellt man die Heizung im Doppelmantel auf ca. 40° C und lässt den Rührer ca. 1 Stunde ohne Unterbrechnung laufen. Alles weitere wie bereits erwähnt.

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